Im Fokus der Ausstellung stehen Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück. 161 bisher namentlich bekannte Luxemburgerinnen waren als Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft im KZ Ravensbrück inhaftiert.
Ihnen und allen anderen Inhaftierten ist diese Ausstellung gewidmet. Die Studierenden und Lehrenden, die diese Ausstellung konzipiert und gestaltet haben, möchten ihre Eindrücke mitteilen und generationenübergreifende Diskussionen anregen. Hierzu eine Studentin: „Niemals darf dieser Teil unserer Geschichte in Vergessenheit geraten oder sich gar noch einmal wiederholen! Jeder Mensch muss helfen, dies zu verhindern.“
Die Ausstellung umfasst einen Außenraum sowie mehrere Innenräume.
Außenraum
Der für alle ersichtbare Außenraum soll das Thema der Ausstellung ankündigen und kurz erläutern. Auf den Aussenwänden werden allgemeine Informationen zum KZ Ravensbrück und zur heutigen Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück vorgestellt, sowie eine Aufl istung der 161 bislang bekannten Namen von im KZ Ravensbrück inhaftierten Luxemburgerinnen.
Innenräume
Diese Räume bieten detaillierte Informationen zu folgenden Themen:
• Von der Nummer zur Person
• Kennzeichnungen für sogenannte Schutzhäftlinge in NS-Konzentrationslagern
• Kinder und Geburten
• Kunst als Widerstandsform im KZ
• Aufseherinnen im Konzentrationslager
• Ein von Studierenden produzierter Film, der in einem stilisierten Baum- stamm im Mittelpunkt des Innenraumes gezeigt wird.